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Elektrische Widerstandsmessung / VES (Vertikale Elektrische Sondierung) in Trier – Untergrund präzise kartieren

Strenge Prüfung. Klare Berichte.

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Mit rund 110.000 Einwohnern erstreckt sich Trier auf einem geologisch bemerkenswerten Untergrund aus devonischem Schiefer, umgeben von den Terrassenkiesen und -sanden der Mosel. Wenn Sie im Stadtgebiet oder in den Hanglagen der umliegenden Weinberge bauen, ist der Boden selten homogen. Hier kommt die Elektrische Widerstandsmessung (VES – Vertikale Elektrische Sondierung) ins Spiel. Das Verfahren nutzt gezielt eingespeisten Strom, um Schichtgrenzen, Grundwasserleiter oder Verwitterungszonen zu identifizieren – ohne einen einzigen Bagger anzusetzen. Gerade in der Tallage mit ihren quartären Auffüllungen liefern Bohrungen allein oft kein vollständiges Bild. Die Kombination aus einer Sondierung mit SPT zur mechanischen Beprobung und der geoelektrischen Kartierung ergibt ein belastbares Baugrundmodell, das Planungssicherheit schafft.

Ein Baugrund wie in Trier, geprägt von Moselsedimenten und Schieferverwitterung, verlangt nach einer zerstörungsfreien Methode, die den Untergrund im Zusammenhang zeigt – die VES-Sondierung leistet genau das.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Die Römerstadt ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch eine Stadt, deren moderne Infrastruktur mit einem historisch gewachsenen Untergrund zurechtkommen muss. Die Bebauung reicht von den kompakten Schieferhängen in Olewig bis zu den Niederterrassen in Ehrang, wo die Moselsedimente Mächtigkeiten von über 10 Metern erreichen können. Hier stößt eine rein punktuelle Erkundung an Grenzen. Die Vertikale Elektrische Sondierung kartiert die Tiefenlage des Felshorizonts und detektiert Einlagerungen von Schluff oder Torf, die das Setzungsverhalten massiv beeinflussen. In den Hangzonen, wo Rutschungsprozesse im verwitterten Hunsrückschiefer ein Thema sind, ergänzen wir die Widerstandsmessung mit einer Analyse der Böschungsstabilität, um die Sicherheit von Hanganschnitten und Stützkonstruktionen zuverlässig zu bewerten. Das Ergebnis ist eine durchgängige Profillinie, die Unstetigkeiten sichtbar macht, bevor sie zum Kostenfaktor werden.
Elektrische Widerstandsmessung / VES (Vertikale Elektrische Sondierung) in Trier – Untergrund präzise kartieren
Technische Referenz — Trier

Lokaler geotechnischer Kontext

In Trier sehen wir regelmäßig, dass bei Bauvorhaben auf den Moselterrassen die Abgrenzung zwischen tragfähigem Kies und darunterliegendem, weichem Auelehm unterschätzt wird. Eine Fehleinschätzung der Schichtmächtigkeit um nur einen Meter kann hier zu unerwarteten Setzungen und Rissen in der Bodenplatte führen. Die elektrische Widerstandsmessung zeigt den Übergang glasklar an, weil Kies und Ton/Schluff völlig unterschiedliche Leitfähigkeiten aufweisen. Ein weiteres Risiko ist altes Bergbau- oder Kellergewölbe im Schiefer, vor allem in den historischen Hanglagen unterhalb des Petrisbergs. Hohlräume lassen sich mit der geoelektrischen Methode zuverlässig orten, bevor die Statik eines Neubaus gefährdet wird. Auf diesen spezifischen Trierer Untergrund abgestimmte Messprofile vermeiden kostspielige Überraschungen in der Bauphase.

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Normativer Rahmen

DIN 18127 – Baugrund; Untersuchung von Bodenproben; Elektrischer Widerstand, DGEG-Richtlinien – Deutsche Gesellschaft für Erd- und Grundbau e.V., Eurocode 7 (EN 1997-2) – Geotechnische Erkundung und Untersuchung

Typische Werte

ParameterTypischer Wert
Sondierungstiefe (Standard)bis 30 m, abhängig von Untergrund und Array
Sondierungstiefe (erweitert)bis 80 m mit größeren Elektrodenabständen
Messgrößescheinbarer spezifischer elektrischer Widerstand (Ωm)
Normative GrundlageDIN 18127, DGEG-Empfehlungen
Einsatzbereiche in TrierFelshorizontkartierung, Grundwassererkundung, Hohlraumdetektion
MessausrüstungMultielektroden-Geoelektrik mit automatischer Datenaufnahme
AuflösungElektrodenabstände ab 2 m, anpassbar an Fragestellung

Fragen und Antworten

Welche Baugrundprobleme in Trier kann die Elektrische Widerstandsmessung lösen?

Die VES-Sondierung eignet sich in Trier besonders für drei Fragestellungen: die Abgrenzung von Moselkies zu Auelehm, die Tiefenbestimmung der Schieferoberkante in Hanglagen und die Ortung von Hohlräumen oder Störzonen im devonischen Grundgebirge. Sie liefert ein kontinuierliches Profil, wo Bohrungen nur punktuelle Aufschlüsse bieten.

Ist die Methode auch in bebauten Stadtgebieten von Trier einsetzbar?

Ja, die Messung arbeitet mit minimalem Platzbedarf. Wir führen geoelektrische Profile auch auf engstem Raum durch, zum Beispiel in Innenhöfen der Trierer Altstadt oder auf schmalen Grundstücken in Hanglage. Da keine schweren Geräte nötig sind, entstehen weder Lärm noch Erschütterungen, die benachbarte Bausubstanz gefährden könnten.

Welche Tiefe erreicht eine Vertikale Elektrische Sondierung für ein Einfamilienhaus in Trier-Olewig?

Für ein typisches Wohnhaus in den Schieferhängen von Olewig reicht in der Regel eine Erkundungstiefe von 15 bis 25 Metern. Wir passen den Elektrodenabstand so an, dass wir sicher die Verwitterungszone und den kompakten Fels erreichen. Bei Bedarf, etwa bei geplanten Kellerkonstruktionen im Hang, erweitern wir die Sondierungstiefe entsprechend.

Mit welchen Kosten muss man für eine geoelektrische Untersuchung in Trier rechnen?

Für ein Standardprofil mit vertikaler elektrischer Sondierung in Trier bewegt sich der Aufwand in einem Rahmen von etwa €640 bis €960, abhängig von der Anzahl der Messpunkte und der erforderlichen Eindringtiefe. Größere 2D-Tomografien für flächige Baugrundkartierungen liegen entsprechend höher und werden projektspezifisch kalkuliert.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Trier und Umgebung.

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