Mit rund 110.000 Einwohnern erstreckt sich Trier auf einem geologisch bemerkenswerten Untergrund aus devonischem Schiefer, umgeben von den Terrassenkiesen und -sanden der Mosel. Wenn Sie im Stadtgebiet oder in den Hanglagen der umliegenden Weinberge bauen, ist der Boden selten homogen. Hier kommt die Elektrische Widerstandsmessung (VES – Vertikale Elektrische Sondierung) ins Spiel. Das Verfahren nutzt gezielt eingespeisten Strom, um Schichtgrenzen, Grundwasserleiter oder Verwitterungszonen zu identifizieren – ohne einen einzigen Bagger anzusetzen. Gerade in der Tallage mit ihren quartären Auffüllungen liefern Bohrungen allein oft kein vollständiges Bild. Die Kombination aus einer Sondierung mit SPT zur mechanischen Beprobung und der geoelektrischen Kartierung ergibt ein belastbares Baugrundmodell, das Planungssicherheit schafft.
Ein Baugrund wie in Trier, geprägt von Moselsedimenten und Schieferverwitterung, verlangt nach einer zerstörungsfreien Methode, die den Untergrund im Zusammenhang zeigt – die VES-Sondierung leistet genau das.



