Die DIN 18130 und die DIN EN ISO 22282 geben den Rahmen vor, doch die geologischen Bedingungen in Trier verlangen Erfahrung vor Ort. Die Stadt liegt im Moseltal, eingebettet zwischen Buntsandstein, Muschelkalk und tertiären Flussterrassen. Schon auf kurzer Distanz wechseln hier die Durchlässigkeitsbeiwerte sprunghaft — von nahezu wasserundurchlässigen Tonsteinlagen bis zu klüftigem Sandstein mit kf-Werten über 10-4 m/s. Der Felddurchlässigkeitsversuch liefert die belastbaren Kennwerte, die Laborversuche allein nicht abbilden können. Für Bauvorhaben in Trier, ob am Petrisberg, in Euren oder im Industriegebiet Hafen, kombinieren wir das Verfahren bei Bedarf mit einer Korngrößenanalyse, um das Sickerverhalten des anstehenden Bodens vollständig zu erfassen.
Ein einziger Lugeon-Versuch im klüftigen Buntsandstein liefert mehr Aussagekraft über das Gebirgsverhalten als zehn Laborproben.



