GEOTECHNIK
TRIER
StartseiteIn-Situ-PrüfungenFelddichtebestimmung (Sandkegelverfahren)

Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Trier

Strenge Prüfung. Klare Berichte.

MEHR ERFAHREN

Die Moselterrassen, die das Stadtbild von Trier prägen, bestehen aus einer komplexen Abfolge von quartären Kiesen und Sanden, die häufig von bindigen Auelehmen überlagert werden. Diese geologische Vielfalt, kombiniert mit den verwitterten devonischen Schiefern der Eifelausläufer, macht die Verdichtungskontrolle im Erdbau anspruchsvoll. Wir setzen das Sandkegelverfahren nach dem Regelwerk der DIN 18125-2 ein, um die Dichte des Bodens in situ zuverlässig zu bestimmen. Unsere langjährige Erfahrung in Trier zeigt: Ohne eine exakte Korngrößenanalyse lässt sich der optimale Wassergehalt für die Verdichtung nicht einstellen. Gerade bei den sandig-kiesigen Böden auf den Höhenzügen um Olewig oder den bindigen Substraten im Petrisberg-Gebiet ist der Trockenraumdichte-Vergleich mit den Proctor-Kennwerten unverzichtbar.

In den heterogenen Moselterrassen von Trier ist der Verdichtungsgrad ohne Felddichtebestimmung ein reiner Schätzwert — wir liefern die belastbare Kennziffer.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Vergleicht man die Bodenverhältnisse im Stadtteil Ehrang mit denen im zentralen Trierer Talkessel, fallen erhebliche Unterschiede auf. In Ehrang dominieren sandige Kiese mit geringem Feinkornanteil, die beim Einbau schnell entmischen können, während im Zentrum oft Auenlehme mit bindigen Eigenschaften anstehen. Diese Variabilität erfordert eine angepasste Prüfstrategie: Das Sandkegelverfahren liefert hier einen direkten und normativ anerkannten Dichtewert, der sofort mit dem geforderten Verdichtungsgrad abgeglichen werden kann. Für größere Tiefen oder zur Überprüfung der Tragfähigkeit unterhalb von Auffüllungen kombinieren wir die Methode mit einem Plattendruckversuch, um auch das Verformungsmodul EV2 zu bestimmen. Die Auswertung erfolgt direkt auf der Baustelle, sodass wir dem Einbauteam unmittelbar Rückmeldung geben können, ob nachverdichtet werden muss.
Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Trier
Technische Referenz — Trier

Lokaler geotechnischer Kontext

Das Herzstück der Prüfung ist ein kalibrierter Sandkegel-Apparat mit einem speziellen, rundkörnigen Normsand, dessen Schüttdichte wir vor jeder Messserie im Labor überprüfen. In Trier stoßen wir jedoch immer wieder auf das Problem von grobblockigen Schieferbruchstücken im Untergrund, die die manuelle Ausgrabung der Prüfgrube erheblich erschweren. Wird die Grubenwand dabei gestört oder das entnommene Material verunreinigt, verfälscht dies die Massenbestimmung und führt zu einem nicht repräsentativen Dichtewert. Ein unterschätzter Porenanteil in der Auswertung kann einen ausreichenden Verdichtungsgrad vortäuschen, während in Realität Setzungsrisiken bestehen. Unsere Techniker achten daher penibel auf die vollständige Erfassung des Grobkorns und führen bei Unregelmäßigkeiten sofort eine Wiederholungsmessung durch, bevor der nächste Schotterschlag eingebaut wird.

Benötigen Sie eine geotechnische Bewertung?

Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: info@geotechnik.vip

Normativer Rahmen

DIN 18125-2: Baugrunduntersuchung - Bestimmung der Dichte des Bodens - Teil 2: Sandkegelverfahren, DIN 18127: Baugrunduntersuchung - Proctorversuch, ZTV E-StB 17: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau

Typische Werte

ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN 18125-2 (Sandkegelverfahren)
BodenartGrob- und gemischtkörnige Böden (GW, GI, GE, SW, SI, SE, GU, GT, SU, ST)
PrüftiefeBis ca. 30 cm unter Planum, abhängig von Größtkorn
Größtkornbeschränkung≤ 31,5 mm (Standardgerät)
BezugsgrößeProctordichte ρpr (DIN 18127)
Erforderlicher VerdichtungsgradDpr ≥ 97 % bis 100 % (je nach ZTV E-StB)
KalibrierungVolumenbestimmung des Prüfzylinders vor jeder Serie

Fragen und Antworten

Wann ist das Sandkegelverfahren in Trier dem Plattendruckversuch vorzuziehen?

Das Sandkegelverfahren misst direkt die in-situ Dichte und damit den Verdichtungsgrad, während der Plattendruckversuch das Verformungsmodul liefert. Bei grobkörnigen Böden, wie sie auf den Moselterrassen häufig vorkommen, ist die Dichte der maßgebende Parameter. Wir setzen das Sandkegelverfahren immer dann ein, wenn der Verdichtungsgrad Dpr nach ZTV E-StB nachzuweisen ist und das Größtkorn 31,5 mm nicht überschreitet.

Welche Kosten verursacht eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Trier?

Für eine einzelne Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren inklusive Anfahrt im Raum Trier liegen die Kosten üblicherweise zwischen 90 und 110 Euro. Der Preis hängt von der Anzahl der Prüfpunkte pro Tag und der notwendigen Vorbereitung des Prüffelds ab.

Wie viele Prüfpunkte benötige ich für eine Straßenbaumaßnahme in Trier?

Die Prüfdichte richtet sich nach den Vorgaben der ZTV E-StB und dem Bauvertrag. Als Faustregel gilt ein Prüfpunkt je 500 m² Tragschicht oder je 1.000 m² Unterbau. In den beengten innerstädtischen Baugruben Triers passen wir das Raster oft an die tatsächlichen Einbauabschnitte an.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Trier und Umgebung.

Größere Karte ansehen