Die DIN 4020 fordert belastbare Scherparameter, bevor ein Statiker rechnet. In Trier treffen wir auf eine geotechnische Besonderheit: quartäre Moselterrassen mit Kiesen und Sanden wechseln sich mit verwitterten Buntsandsteinhängen ab. Wer hier baut, braucht mehr als Erfahrungswerte. Unser Triaxialversuch liefert die effektiven Spannungskennwerte, die das Tragwerk wirklich sieht. Wir fahren die Probe im Labor mit Seitendrücken, die der späteren Einbindetiefe entsprechen. Das Ergebnis sind Reibungswinkel und Kohäsion, auf die Sie sich verlassen können. Gerade in den Hanglagen von Euren oder am Petrisberg entscheidet das über die Wirtschaftlichkeit der Gründung. Unsere Prüfmaschine arbeitet mit digitaler Volumenänderungsmessung nach DIN 18137-2.
Ein drainierter Triaxialversuch liefert den effektiven Reibungswinkel – den einzigen Kennwert, der in der Standsicherheitsberechnung nach EC 7 zählt.



