Trier, mit über 110.000 Einwohnern die älteste Stadt Deutschlands, liegt in einer geologisch bewegten Talweitung der Mosel. Die bis zu 30 Meter mächtigen quartären Flussschotter über devonischem Schiefergebirge stellen für jede Baugrunderkundung spezifische Anforderungen. Der SPT (Standard Penetration Test) liefert hier verlässliche Kennwerte zur Beurteilung der Lagerungsdichte rolliger Böden, die mit anderen Verfahren oft schwer zu gewinnen sind. Gerade in den Hanglagen zwischen Petrisberg und Markusberg, wo verwitterte Schieferzonen und eingeschwemmte Sandlinsen wechseln, bietet der Rammwiderstand aus der SPT-Sonde eine reproduzierbare Vergleichsbasis für die Gründungsplanung. Unser akkreditiertes Labor führt den Versuch nach DIN EN ISO 22476-3 durch und kombiniert ihn bei Bedarf mit einer Korngrößenanalyse, um die Klassifikation nach DIN 18196 abzusichern.
Die SPT-Schlagzahl ist kein Selbstzweck, sondern das Bindeglied zwischen Baugrundmodell und zulässiger Bodenpressung – in Trier mit seinen wechselhaften Moselschottern entscheidend.



