In Trier sehen wir immer wieder, dass die heterogenen Untergrundverhältnisse der Moselterrassen unterschätzt werden. Wer hier baut, bewegt sich oft auf quartären Flussschottern und Kiesen, durchsetzt mit bindigen Auelehmen – ein Wechselspiel, das präzise Kennwerte für die Flachgründungsbemessung verlangt. Unser Team berechnet für jedes Projekt die Grundbruchsicherheit und die zu erwartenden Setzungen nach EC 7, sodass Ihr Streifen- oder Einzelfundament dauerhaft standsicher bleibt. Gerade in Hanglagen zur Mosel hin oder in den Tallagen nahe der Innenstadt ist eine sorgfältige Korngrößenanalyse unverzichtbar, um die Scherfestigkeit des anstehenden Bodens realistisch einzuschätzen. Die Flachgründungsbemessung kombiniert dabei Laborergebnisse mit Felduntersuchungen, um ein wirklichkeitsnahes Baugrundmodell zu entwickeln – das schützt vor teuren Überraschungen im Bauablauf.
Die zulässige Sohlspannung auf Trierer Moselkiesen erreicht nach unserer Erfahrung oft 280 bis 380 kN/m² – vorausgesetzt, der Untergrund wird fachgerecht erkundet und die Setzungen bleiben im zulässigen Bereich.



