Vor Kurzem standen wir auf einer Baustelle oberhalb von Trier-Ehrang, wo ein mittelständischer Bauträger drei Mehrfamilienhäuser auf einem Hanggrundstück plante. Der Blick ins Moseltal war grandios, der Baugrund darunter eine Mischung aus verwittertem Hunsrückschiefer und eingeschwemmtem Lehm. Der geotechnische Bericht des Vorplaners hatte die Tragfähigkeit zu optimistisch eingeschätzt: Die ersten Rammsondierungen zeigten in 2,20 Meter Tiefe eine weiche Zwischenschicht, die in den Bestandsplänen nirgends verzeichnet war. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Eine belastbare bodenmechanische Untersuchung klärt, was unter der Oberfläche wirklich ansteht, bevor der Bagger rollt. Wir kombinieren Aufschlussbohrungen mit laborseitiger Klassifikation nach DIN EN ISO 17892 und liefern dem Tragwerksplaner Kennwerte, mit denen er wirtschaftlich dimensionieren kann – ohne pauschale Sicherheitszuschläge, die das Budget sprengen.
Die Tragfähigkeit eines Baugrunds in Trier kann sich auf wenigen Metern komplett verändern – erst die gestaffelte Kombination aus Feld- und Laborversuchen macht die Bemessung wirklich belastbar.










