Ein Ingenieurbau in der Trierer Innenstadt steht vor der Genehmigung. Das Grundstück liegt auf den Terrassenschottern der Mosel, doch der Untergrund ist alles andere als einheitlich. Die Baubehörde fordert einen Nachweis zum lokalen seismischen Verhalten. Genau hier setzt die seismische Mikrozonierung an. Wir modellieren das Standortrisiko auf Basis von Scherwellengeschwindigkeiten und geotechnischen Kennwerten. In Kombination mit einer SPT-Bohrung zur Erkundung der Schichtlagerung liefern wir das vollständige Bild für die Erdbebenbemessung nach Eurocode 8.
Die Mächtigkeit der Moselsedimente schwankt in Trier auf kürzester Distanz – das Antwortspektrum kann sich innerhalb von 50 Metern signifikant ändern.



