Die Geologie Triers, eingebettet in die engen Mäander des Moseltals auf rund 137 m ü. NHN, stellt Planer regelmäßig vor Herausforderungen. Etwa 110.000 Einwohner leben auf einem Untergrund, der von devonischen Hunsrückschiefern, tertiären Kiesen und teils mächtigen Auelehmen geprägt ist. Wer hier ein Bauvorhaben realisiert, kommt an einer detaillierten Erkundung der oberflächennahen Schichten nicht vorbei. Genau hier setzt die Schürfgrube als direktes Aufschlussverfahren an. Sie liefert einen unverfälschten Blick auf Schichtung, Gefüge und Steifigkeit, bevor schwere Bohrtechnik anrückt. In Trier kombinieren wir diesen Ansatz mit gezielten Sondierbohrungen, um ein belastbares Modell des Baugrunds zu erhalten.
Der offene Profilanschnitt einer Schürfgrube zeigt mehr über Klüftung und Wasserwegigkeit als jede indirekte Erkundung.


