Der Trierer Talkessel ist geotechnisch eine Herausforderung: Die Stadt liegt am Schnittpunkt von devonischem Hunsrückschiefer, Buntsandstein und quartären Moselterrassen. Hangrutschungen und ungleichmäßige Setzungen sind in Hanglagen wie in Trier-West oder am Petrisberg keine Seltenheit. Eine fundierte Injektionsbemessung nach DIN 4093 und Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) legt fest, mit welchem Injektionsmittel, unter welchem Druck und in welchem Raster der Baugrund in Trier verbessert wird. Wir greifen dabei auf Bohrkerne aus der SPT-Bohrung zurück, um die Klüftigkeit des Felses zu beurteilen, bevor wir das Injektionskonzept auslegen.
Eine durchdachte Injektionsbemessung in Trier verhindert, dass Hangwasser den klüftigen Schiefer als Gleitbahn aktiviert – und das Bauwerk später saniert werden muss.



