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Atterberg-Grenzen in Trier: Konsistenzgrenzen präzise bestimmt

Strenge Prüfung. Klare Berichte.

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Die DIN EN ISO 17892-12 verlangt eine normierte Bestimmung der Konsistenzgrenzen – und in Trier mit seinen wechselhaften Moselterrassen und verwitterungsanfälligen Hunsrückschiefer-Verwitterungslehmen ist dieser Laborversuch oft planungsentscheidend. Wir sehen regelmäßig, dass die Fließgrenze in den Auelehmen des Moseltals deutlich von Werten abweicht, die man in den Hanglagen der Eifelausläufer misst.
Für ein vollständiges Bild des Feinkornanteils ergänzen wir die Atterberg-Grenzen mit der Korngrößenanalyse, denn die Plastizität allein sagt noch nichts über die Sieblinie aus. Und wenn verdächtige Weichschichten in größerer Tiefe anstehen, klärt die CPT-Sondierung die Schichtgrenzen zerstörungsfrei, bevor die Laborversuche beginnen.

Die Fließgrenze ist kein akademischer Wert – sie entscheidet über die Einstufung von Auelehm als setzungsfähig oder standsicher.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Was wir in Trier immer wieder beobachten: der Übergang vom Moseltal zu den Schieferhängen ist bodenmechanisch eine scharfe Grenze. Im Tal dominieren holozäne Auenlehme mit Fließgrenzen um 45–60 %, während die Hanglehme aus devonischem Schieferzersatz oft bei 30–40 % liegen.
Unsere Laborroutine hat sich darauf eingestellt: Proben aus Zewen oder Euren kommen mit höherem Schluffanteil, Proben aus Olewig oder Kürenz sind oft tonreicher. Die Plastizitätszahl I_P allein reicht nicht – wir tragen jeden Wertepunkt ins Plastizitätsdiagramm nach EN ISO 14688-2 ein und weisen die Bodengruppe nach DIN 18196 aus.
Gerade in Kombination mit einer SPT-Bohrung zeigt sich dann, ob die Konsistenzgrenzen zur Schichtenfolge passen. Bei anstehendem Fels in geringer Tiefe ist die Plastizität oft nur ein Verwitterungsphänomen – und die Stützmauern am Hang müssen trotzdem standsicher bemessen werden, egal wie plastisch der Oberboden ist.
Atterberg-Grenzen in Trier: Konsistenzgrenzen präzise bestimmt
Technische Referenz — Trier

Lokaler geotechnischer Kontext

Die Casagrande-Schale auf unserem Labortisch in Trier ist ein mechanisches Präzisionsgerät – und trotzdem bleibt der Faktor Mensch entscheidend. Die Furche ziehen wir mit einem genormten Ziehspatel, 2 mm breit an der Sohle, exakt rechtwinklig zur Schalenachse. Ein halber Millimeter Abweichung und die Schlagzahl verschiebt sich messbar. Bei den Ausrollversuchen kommt es auf gleichmäßigen Druck an: zu fest gerollt, und die Grenze liegt zu niedrig.
Für Baugrundgutachten im Trierer Stadtgebiet bedeutet ein fehlerhaft bestimmter I_P-Wert, dass die Konsistenz falsch eingestuft wird. Ein steifer Ton wird als halbfest deklariert – und die zulässige Sohlspannung liegt plötzlich 50 kN/m² zu hoch. Das ist der Moment, in dem ein Laborfehler zum Bauschaden wird. Wer in den Hangbereichen zur Eifel baut und die Verwitterungslehme nicht korrekt beprobt, dem hilft auch der beste Plattendruckversuch auf der Planumsfläche nicht mehr.

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Normativer Rahmen

DIN EN ISO 17892-12: Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben – Teil 12: Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze, EN ISO 14688-2: Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden – Teil 2: Grundlagen für Bodenklassifikationen, DIN 18196: Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke, Eurocode 7, EN 1997-2: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik – Teil 2: Erkundung und Untersuchung des Baugrunds

Typische Werte

ParameterTypischer Wert
Fraktion< 0,4 mm
BestimmungsmethodeDIN EN ISO 17892-12
FließgrenzgerätCasagrande, motorisch
TrocknungsartLufttrocknung, nicht Ofen
Anzahl Einzelwerte4 je Grenze
PrüfberichtMit Plastizitätsdiagramm nach EN ISO 14688

Fragen und Antworten

Was kosten die Atterberg-Grenzen im Labor Trier?

Die Bestimmung beider Grenzen liegt zwischen €60 und €90, abhängig von Probenanzahl und ob zusätzlich die Schrumpfgrenze gefordert wird. Der Preis gilt für eine gestörte Probe aus der Trierer Umgebung.

Nach welcher Norm arbeiten Sie?

Wir bestimmen Fließ- und Ausrollgrenze streng nach DIN EN ISO 17892-12. Die Klassifikation der Probe erfolgt nach EN ISO 14688-2, das Plastizitätsdiagramm wird im Prüfbericht mitgeliefert.

Warum sind die Atterberg-Grenzen in Trier so wichtig?

Die Moselterrassen und Auenlehme im Trierer Becken zeigen stark schwankende Plastizität. Bei Bauvorhaben im Bereich St. Matthias oder Trier-Süd kann ein bindiger Boden mit hoher Plastizitätszahl zu Setzungsproblemen führen. Die Konsistenzgrenzen liefern den Frühwarnindikator.

Wie lange dauert die Bestimmung?

Die reine Versuchsdauer beträgt etwa einen Labortag. Inklusive Lufttrocknung der Probe und Berichtserstellung rechnen Sie mit 2 bis 3 Werktagen – bei dringenden Projekten in Trier schaffen wir auch Express.

Welche Probenmenge brauche ich?

Mindestens 200 g gestörtes Material aus der Feinkornfraktion. Kein Grobkies, keine organischen Beimengungen. Die Probe muss feucht verpackt sein, damit die natürliche Konsistenz erhalten bleibt.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Trier und Umgebung.

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