Auf einer Zufahrtstraße nahe der Kaiserthermen in Trier zeigte sich nach zwei Wintern ein typisches Schadensbild: Spurrillen und Querrisse in den ersten zehn Metern ab der Einmündung. Die Probeentnahme im Planum ergab verwitterten Schiefer mit stark schwankender Tragfähigkeit. Genau hier setzt die Bemessung flexibler Fahrbahnen an. Wir analysieren den Untergrund, ermitteln die CBR-Werte und legen den Schichtenaufbau so aus, dass er dem Schwerverkehr auf der B51 und den Temperaturwechseln im Moseltal standhält. Die Materialwahl und Schichtdicke orientieren sich an den realen Lastwechseln, nicht an pauschalen Annahmen. Wer im Trierer Raum baut, kennt die wechselhaften Bodenverhältnisse zwischen Buntsandstein, Kiesterrassen und quartären Lehmen. Eine Bemessung flexibler Fahrbahnen, die das nicht berücksichtigt, wird spätestens beim nächsten Frost-Tau-Wechsel teuer. Unser Labor arbeitet nach ISO 17025 und liefert Ihnen die Kennwerte, die das Planungsbüro braucht.
Die Lebensdauer einer flexiblen Fahrbahn in Trier hängt weniger vom Asphalt ab als von der Tragfähigkeit des Planums und der Frostsicherheit des Oberbaus.



