GEOTECHNIK
TRIER
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CPT-Versuch in Trier: Geotechnische Sondierung mit Drucksondierung

Strenge Prüfung. Klare Berichte.

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Die Geologie Triers wird von den Schieferformationen des Rheinischen Schiefergebirges und den quartären Ablagerungen des Moseltals geprägt. In den Talauen stehen oft weiche Auelehme und sandig-kiesige Terrassensedimente an, während die Hanglagen von verwittertem Tonschiefer und Sandstein dominiert werden. Diese kleinräumig wechselnden Baugrundverhältnisse erfordern eine Erkundungsmethode, die sowohl die Schichtgrenzen als auch die mechanischen Eigenschaften der Böden kontinuierlich erfasst. Der CPT-Versuch (Cone Penetration Test) liefert genau diese Daten: Spitzendruck, Mantelreibung und Porenwasserdruck werden in einem einzigen Sondiervorgang aufgezeichnet. Anders als bei diskontinuierlichen Verfahren entsteht ein lückenloses Tiefenprofil, das es uns erlaubt, selbst dünne Zwischenschichten zuverlässig zu identifizieren. In Trier setzen wir das CPT-Verfahren ein, um die Tragfähigkeit des Baugrunds präzise zu bewerten, bevor überhaupt die erste Baggerschaufel ansetzt. Die Nähe zur Mosel und die damit verbundenen Grundwasserschwankungen machen die Erfassung des Porenwasserdrucks zu einem entscheidenden Faktor für die Standsicherheitsberechnung.

Die kontinuierliche Erfassung von Spitzendruck und Porenwasserdruck macht den CPT-Versuch im heterogenen Baugrund des Moseltals unverzichtbar.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Die Durchführung des CPT-Versuchs in Trier erfolgt streng nach DIN EN ISO 22476-1, wobei die Ergebnisse in die geotechnischen Nachweise nach Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) einfließen. Der elektrische Messkopf registriert während des Eindrückens kontinuierlich den Spitzendruck qc und die lokale Mantelreibung fs, woraus sich das Reibungsverhältnis Rf ableiten lässt – ein zentraler Parameter zur Bodenklassifizierung. In den Auelehmen der Moselauen zeigen die Sondierungen häufig sehr niedrige Spitzendrücke unter 1 MPa, was auf gering tragfähige, setzungsempfindliche Schichten hinweist. Die verwitterten Schieferböden an den Hängen liefern dagegen Werte von über 10 MPa, begleitet von einem sprunghaften Anstieg des Porenwasserdrucks. Diese kontrastreichen Profile sind typisch für Trier und erfordern eine sorgfältige Interpretation der Sondierdiagramme. In der Praxis kombinieren wir die CPT-Daten oft mit den Ergebnissen einer Korngrößenanalyse, um die aus dem Reibungsverhältnis abgeleitete Bodenansprache zu verifizieren und die Klassifikation nach DIN 4022 abzusichern.
CPT-Versuch in Trier: Geotechnische Sondierung mit Drucksondierung
Technische Referenz — Trier

Lokaler geotechnischer Kontext

Vergleicht man einen Bauplatz im Stadtteil Zurlauben in Moselnähe mit einem Grundstück am Petrisberg, zeigen sich die extremen Unterschiede im Baugrundrisiko innerhalb weniger Kilometer. In Zurlauben trifft der CPT-Versuch auf gering tragfähige Auelehme mit hohem Grundwasserstand, wo ohne ausreichende Erkundung Setzungen im Zentimeterbereich auftreten können, die selbst elastische Versorgungsleitungen beschädigen. Am Petrisberg hingegen stößt die Sondierspitze auf stark verwitterten, jedoch sehr tragfähigen Schieferfels, dessen unregelmäßige Oberfläche verdeckte Hohlräume oder Zonen starker Auflockerung aufweisen kann. Die Gefahr liegt hier in einer Fehleinschätzung der Gründungshöhe: Wird das Fundament nicht tief genug in den tragfähigen Fels eingebunden, können differentielle Setzungen die Bausubstanz gefährden. Ein zu früh abgebrochener CPT-Versuch oder eine zu geringe Sondiertiefe führt in beiden Fällen zu kostspieligen Sanierungen. Deshalb dimensionieren wir die Sondiertiefe stets so, dass der Spannungsbulbus unterhalb der geplanten Gründung vollständig erfasst wird.

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Normativer Rahmen

DIN EN ISO 22476-1, Eurocode 7 (EN 1997-1:2004), DIN 4022 (Baugrundaufschlüsse)

Typische Werte

ParameterTypischer Wert
SondiernormDIN EN ISO 22476-1
Messgrößenqc, fs, u (optional)
Maximale Tiefe20 m (je nach Bodenwiderstand)
Sondiergestänge36 mm Nenndurchmesser
Spitzendruckbereich0–50 MPa (Standardkonus)
Datenaufzeichnungkontinuierlich, 2 cm Intervalle
Bodenklassifikationnach Robertson (1986)
AnwendungsbereichLockergestein, weiche bindige Böden

Fragen und Antworten

Welche Kosten entstehen für einen CPT-Versuch in Trier?

Für einen CPT-Versuch in Trier liegen die Kosten üblicherweise zwischen 170 € und 200 € pro Sondierpunkt, abhängig von der erforderlichen Sondiertiefe und dem Einsatz des Porenwasserdruckmoduls. Die Mob- und Demob-Kosten der Raupensonde sind darin enthalten.

Bis zu welcher Tiefe kann der CPT-Versuch im Trierer Baugrund durchgeführt werden?

In den weichen Auelehmen der Mosel erreichen wir regelmäßig 15 bis 20 Meter. Im verwitterten Schiefer an den Hängen kann der hohe Spitzendruck die Sondierung jedoch auf 5 bis 10 Meter begrenzen, bevor die maximal zulässige Gestängekraft erreicht wird.

Welche Vorteile hat der CPT-Versuch gegenüber der klassischen Rammsondierung?

Der CPT liefert ein kontinuierliches Tiefenprofil und erfasst zusätzlich den Porenwasserdruck, was eine direkte Ableitung der undrainierten Scherfestigkeit erlaubt. Gerade im grundwasserbeeinflussten Moseltal ist dies für die Dimensionierung von Baugruben und Flachgründungen ein entscheidender Vorteil.

Standort und Servicegebiet

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