In Trier sieht man es oft: Ein Bauvorhaben am Hang, eine Baugrube im Schiefer, und dann der Regen. Die Kombination aus verwittertem Fels, den steilen Flanken des Moseltals und plötzlichen Wetterumschwüngen macht jede Tiefbaumaßnahme hier zu einer individuellen Aufgabe. Wenn Sie am Petrisberg ein neues Wohnhaus planen oder in der Innenstadt einen Altbau unterkellern, ist die geotechnische Baugrubenüberwachung nicht einfach nur ein Punkt auf der Checkliste – sie ist Ihr Frühwarnsystem. Wir begleiten Projekte von der ersten Sondierung bis zur Verfüllung der letzten Arbeitsfuge. Dazu kombinieren wir inklinometrische Messungen an der Verbauwand mit regelmäßigen Setzungskontrollen an der Nachbarbebauung, denn der Trierer Untergrund mit seinen Wechsellagen aus Buntsandstein, Muschelkalk und quartären Kiesen reagiert oft unerwartet. Viele unserer Kunden arbeiten bereits mit einem Sondierer für SPT-Bohrungen zusammen, um die Baugrundkennwerte vor der Überwachung zu kalibrieren.
Im Trierer Schiefergebirge reden wir nicht über Zentimeter, sondern über Millimeter. Ein unentdecktes Kriechmaß von zwei Millimetern am Tag kann in drei Wochen eine historische Giebelwand gefährden.



